Bachelor Musikwissenschaft

In den Bachelor-Studienprogrammen Musikwissenschaft erwerben die Studierenden grundlegende Kenntnisse der Geschichte der europäischen Kunstmusik. Sie erlernen die kritische Auseinandersetzung mit verschiedenen Methoden der Musikhistoriographie sowie die eigenständige Beschreibung ausgewählter Kompositionen auf der Grundlage von musikalischer Analyse und Interpretation.

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Das Bachelor-Studium strebt sowohl im Major wie auch im Minor einen breiten Überblick über das Fach Musikwissenschaft in möglichst vielen Facetten an. Sämtliche inhaltlichen Schwerpunkte des am Institut angebotenen Lehrprogramms – von alter bis hin zu neuester Musik zwischen „E“ und „U“, von der Oper bis zu aussereuropäischen Musikkulturen, von der Symphonie bis zum Popsong – werden in Grundkursen, Vorlesungen und Seminaren vermittelt. Hinzu kommen Übungen, die auf das „Handwerk“ der musikwissenschaftlichen Arbeit zielen (Harmonielehre, Kontrapunkt, Partiturkunde, Notationskunde). Ziel ist, die Studierenden möglichst rasch zur Herausbildung eines eigenen Interessenprofils zu ermuntern und ihnen zugleich ein Bild von der Vielfalt der Disziplin Musikwissenschaft zu geben. Das Studium gliedert sich in ein Propädeutikum, bei dem der Besuch von einführenden Grundkursen und Übungen im Mittelpunkt steht, und das eigentliche Hauptstudium, das den Studierenden die Möglichkeit bieten soll, aus dem Pool der themengebundenen Vorlesungen und Seminare ein eigenes Programm zusammenzustellen. Zu Details der Studienorganisation und des Studienaufbaus siehe den Studienplan.

Bachelor Musikwissenschaft

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Basisinformationen
Abschluss: Bachelor of Arts in Musicology, Universität Bern
Umfang: 180 ECTS
Angebot:
  • Major 120 ECTS

 

Angebot für andere Studiengänge:

  • Minor 60 oder 30 ECTS
Kombinationsmöglichkeiten: mehrere
Studiendauer: 6 Semester
Unterrichtssprache: Deutsch
Studienbeginn: Herbst- und Frühjahrssemester. Bei Einstieg im Frühjahrssemester ist die Studienfachberatung zu kontaktieren.

Reiter, vom INSTITUT verantwortet:
STUDIENINHALTE (Pflicht): alle wichtigen Infos für Studierende wie Pflichtveranstaltungen, Schwerpunkte etc.
STUDIENAUFBAU (empfohlen) > möglichst strukturierte oder idealerweise schematische Darstellung des Studiengangs
OPTIONAL > Möglichkeit einen weiteren Reiter anzuzeigen für freie Inhalte
NACH DEM BACHELOR/NACH DEM MASTER (empfohlen) > Infos zu konsekutiven Studiengängen, Berufs- und Weiterbildungsmöglichkeiten

Reiter,  vom ZIB verantwortet:
KOMBINATIONSMÖGLICHKEITEN (optional) > nur bei komplexen Kombinationsmöglichkeiten
FRISTEN (Pflicht) >  Termine und Links zu allen für diesen Studiengang relevanten Fristen und Termine
VORAUSSETZUNGEN (Pflicht) >  alle Bedingungen, die Studierende erfüllen müssen, damit sie den Studiengang besuchen dürfen

Das Studium der Musikwissenschaft hat zum Ziel,

  • die Studierenden zur selbständigen geistigen Auseinandersetzung mit Musik und ihrer Geschichte zu befähigen,
  • den Studierenden die zum systematischen Umgang mit musikalischen Quellen notwendigen philologischen, analytischen und terminologischen Fähigkeiten sowie das zur Arbeit mit anderen musikhistorischen Quellen notwendige methodische Handwerk zu vermitteln,
  • umfassende musikhistorische Kenntnisse zu vermitteln – unter besonderer Berücksichtigung der Geschichte des Musiktheaters, der sich das Institut für Musikwissenschaft der Universität Bern schwerpunktmässig widmet – und das Verständnis für historische, ästhetische und soziologische Zusammenhänge zu fördern.

 

Die Veranstaltungstypen Bachelor-Seminar und Vorlesung sind drei inhaltlichen Studienschwerpunkten zugeordnet:

  • Musik vor 1600,
  • Musik nach 1600,
  • Kulturelle Anthropologie der Musik.

Der Bachelor Studiengang Musikwissenschaft setzt sich aus dem Major zu 120 ECTS-Punkten und einem oder mehreren Minor im Umfang von 60 ECTS-Punkten zusammen.

Zum Major können alle an der Universität Bern im entsprechenden Umfang angebotenen Minor gewählt werden; nur die Wahl des Major und Minor in der selben Studienrichtung ist nicht zulässig.

Wenn anstelle eines 60-ECTS-Minor mehrere Minor gewählt werden, darf maximal einer davon aus dem Angebot der Philosophisch-historischen Fakultät gewählt werden. Von dieser Einschränkung ausgenommen ist der 30-ECTS-Minor Basis Antike.

Für alle Kombinationen gilt, dass Leistungskontrollen oder Module, die Bestandteil mehrerer Studienprogramme sind, nur an ein Studienprogramm angerechnet werden können.

Studienstrukturen
Major ECTS
Minor ECTS 
120  60 
120  30 + 30 
120  30 + 15 + 15 
120 15 + 15 + 15 + 15

Besondere Kenntnisse

keine

Sprachkenntnisse

Vorausgesetzt werden Kenntnisse der englischen Sprache, die die flies- sende Lektüre englischsprachiger Forschungsliteratur ermöglichen. Eben- falls von grossem Vorteil sind Lateinkenntnisse; bei einer individuellen Schwerpunktsetzung im Bereich der Musikgeschichte vor 1600 oder im Bereich geistlicher Vokalmusik wird dringend empfohlen, die entsprechenden Kenntnisse gegebenenfalls mit Lateinkursen an der Universität zu erwerben. Die entsprechenden Kurse im Umfang von 6 ECTS-Punkten sowie ein Latein- Aufbaukurs (3 ECTS-Punkte) können auf Bachelorstufe an den Wahlbereich angerechnet werden. Erwünscht sind ausserdem Kenntnisse der französischen und italienischen Sprache, die das Verständnis einschlägiger Originaltexte sowie der Forschungsliteratur erlauben. 

 
Für Fragen zur Bewerbung und Zulassung kontaktieren Sie die Abt. Zulassung, Immatrikulation und Beratung

Konsekutive Masterstudiengänge

Der Bachelor of Arts in Musicology, Universität Bern, berechtigt ohne Einstufung zum Eintritt in einen der folgenden Masterstudiengänge:

Welche Berufsaussichten habe ich nach dem Studium?

Die beruflichen Möglichkeiten sind so vielfältig wie das Studium: Geschäftsführerin eines Orchesters, Redaktor der Programmhefte im Konzerthaus, Journalist am Radio oder bei der Tageszeitung, Regieassistentin oder Intendantin im Opernhaus, Dozent an der Musikhochschule, Professorin an der Universität, Bibliothekar, Archivarin, Lektor im Verlag, Herausgeberin von Notenausgaben. Studium und Berufswahl verlangen Flexibilität und Eigeninitiative. Aber wer ein bisschen Durchhaltewillen aufbringt, hat trotz allem gute Chancen auf dem sich rasch verändernden Arbeitsmarkt. Und noch bessere Aussichten auf Spass an einer Arbeit, die immer wieder überraschende Einsichten ermöglicht.